Eine Versicherung gegen Krebs? Klingt erstmal gut. Was dahintersteckt und für wen es sich mehr oder weniger lohnt, erfährst du in diesem Beitrag. 

Endlich eine Versicherung gegen Krebs? Das klingt dann doch zu schön um wahr zu sein. So schade es auch ist, aber die Erkrankung lässt sich damit nicht verhindern, ein finanzieller Verlust jedoch schon. Die Krebsversicherung ist vergleichbar mit einer Unfallversicherung. Man vereinbart zum Vertragsbeginn eine Versicherungssumme, die im Schadenfall (bei Krebsdiagnose) ausgezahlt wird. So kann man notwendige oder zusätzliche Therapien bezahlen oder den Arbeitskraftverlust ausgleichen. Das kann für manche mehr sinnvoll sein als für andere.

Was leistet die Krebsversicherung?

Im Leistungsfall wird die vereinbarte Versicherungssumme ausgezahlt. Diese liegt im Fall von Getsurance.de zwischen 10.000€ und 100.000€.

Wann leistet die Krebsversicherung?

Der Leistungsfall tritt ein, sobald von einem Arzt die Diagnose Krebs gestellt wurde. Genauere Informationen zum Leistungsfall sind in den Bedingungen der jeweiligen Versicherung aufgeführt.

Was kostet eine Krebsversicherung?

Je nach Alter, Gesundheitszustand und Versicherungssumme, kann man sich z.B. bei Getsurance.de bereits ab 6,00€/Monat versichern.
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Ist eine Krebsversicherung notwendig?

Da hier kein existenzielles Risiko abgedeckt wird, zählt eine Krebsversicherung nicht zu den notwendigen Versicherungen. Im Krankheitsfall kommt die eigene Krankenversicherung für die Behandlungskosten auf. Die Krebsversicherung kann jedoch helfen zusätzliche Kosten abzudecken wie z.B. für Therapien die die Krankenkasse eventuell nicht übernimmt oder als Ausgleich für den Arbeitskraftverlust  über einen bestimmten Zeitraum oder um sich einfach einen persönlichen Wunsch zu erfüllen.

Für wen lohnt sich eine Krebsversicherung besonders?

Wenn es in der Familie bzw. im engen Verwandtschaftsverhältnis Krebsfälle gibt (z.B. Geschwister, Eltern, Großeltern), besteht auch eine höhere Wahrscheinlichkeit ebenfalls an Krebs zu erkranken. Ein ungesunder Lebensstil kann ebenfalls dazu beitragen. Eine Krebsversicherung kann daher besonders empfehlenswert sein.

Für wen lohnt sich eine Krebsversicherung weniger?

Eine Krebsversicherung lohnt sich weniger für Menschen die kein erhöhtes Risiko haben (z.B. keine Krebsfälle in der Familie) und einen gesunden Lebensstil führen, sowie über ausreichende finanzielle Rücklagen verfügen.

Welche Alternativen gibt es?

Die Krebsversicherung leistet nur im Falle einer Krebsdiagnose. Vorteil: Aufgrund dieser Einschränkung ist sie relativ günstig. Alternativ gibt es Unfallversicherungen mit Zusatzleistungen die neben Unfällen auch im Falle von schweren Krankheiten wie Krebs zahlen. Noch besser ist eine  gute Berufsunfähigkeitsversicherung, diese ist jedoch deutlich teurer. Bei der Berufsunfähigkeitsversicherung gibt es in der Regel zwar keine Einmalzahlung, diese zahlt aber eine stetige Rente als Ausgleich zum Erwerbseinkommen wenn man nicht mehr arbeiten kann, unabhängig davon um welche körperliche oder psychische Einschränkung es sich handelt.

Fazit – Sinnvoll oder Abzocke?

Eine Krebsversicherung kann durchaus sinnvoll sein, insbesondere bei einem persönlichen erhöhten Risiko (Erkrankungen in der Familie, ungesunder Lebensstil). Es ist eine günstige Möglichkeit um sich gegen dieses Risiko finanziell abzusichern. Aber da liegt auch die Einschränkung. Während die Krebsversicherung nur bei einer Krebsdiagnose leistet, kann eine erweiterte Unfallversicherung oder noch besser eine gute Berufsunfähigkeitsversicherung sinnvoller sein. Diese kosten jedoch deutlich mehr und sind aufgrund der umfassenden Gesundheitsfragen nicht für jeden geeignet.

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